Cinque Terre

Dieser Beitrag ist Teil der Serie Italien 2016
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Früh morgens legte die Fähre in Livorno an. Von hier ging es direkt nach Pisa. Als Erstes war Parkplatzsuche angesagt, was dann auch recht einfach war, da man hier mal an eine Ausschilderung für Wohnmobile gedacht hatte. Der Parkplatz war auch gleichzeitig eine Art Campingplatz. Von hier war es ein Stück zu laufen bis zum schiefen Turm. Unterwegs kamen wir an einem Wochenmarkt vorbei, über welchen wir auf unserem Rückweg schlenderten. Unser Mittagessen hier hat Venedig preislich noch übertroffen, aber was will man auch erwarten wenn man direkten Blick auf den Schiefen Turm hat.

Zurück am Parkplatz ging es weiter nach Levanto, dem nächstgelegenen Ort mit Campingplatz im Cinque Terre. Nettes Örtchen mit guten Restaurants.

Levanto

Heute erkundeten wir ein wenig Levanto und begaben uns auch auf Cachesuche. Letzteres hatte zur Folge, das wir ein ordentliches Stück Beruf mussten. Am Ende sollte ein Restaurant sein, dies war auch so, nur leider hatte es noch nicht geöffnet. Ab hier beginnt der Wanderweg nach Monterosso al Mare, dem westlichsten der fünf Cinque Terre Orte. Der Weg ist absolut nichts mit Kinderwagen, so blieb Martina mal wieder zurück und ich machte mich los um den Cache zu finden. Der Cache war an einer Stelle, die für meine Höhenangst nicht besonders gut war, nachdem ich ihn gefunden hatte, machte ich mich auf den Weg zurück, damit Martina nicht so lange warten musste. Dann ging es wieder runter in den Ort, damit wir endlich etwas Essen konnten.

Für heute war der Besuch der 5 Cinque Terre Dörfer angesagt. Die Fähre von Levanto fährt zweimal am Tag, wir entschieden uns für die frühe Fähre, was auch gut war. Bei uns war bereits stärkerer Seegang, wodurch die Fähre teilweise nur schwer bzw. in Manarola gar nicht anlegen konnte.

Auch das Aussteigen in Riomaggiore war nicht einfach, aber wir haben es geschafft. In Riomaggiore haben wir erst einmal Mittag gemacht. Anschliessend sind wir etwas durch den Ort gelaufen. Um nach Manarola zu gelangen hatten wir geplant den Via dell’Amore zu laufen, welcher an der Küste entlang führt. Dieser war aber wegen Hangrutsches gesperrt und das schon länger, mit einer Wiedereröffnung ist nicht vor 2018 zu rechnen 🙁 So haben wir dann eben die Bahn benutzt.

Auch der Weg von Manarola nach Corniglia ist wegen Hangrutsches gesperrt 🙁 Also haben wir auch für dieses Teilstück eben die Bahn benutzt.

Um vom Bahnhof in Corniglia in den eigentlichen Ort zu gelangen hat man zwei Möglichkeiten: 1. man benutzt den Bus oder 2. man steigt die Scalinata Lardarina hinauf, eine Treppe mit 33 Rampen und 382 Stufen. Wir haben uns für Möglichkeit 2 entschieden. Der Ort selbst ist nicht besonders groß und der Ortskern ist autofrei, die hätten hier auch keinen Platz. Am Ortsende an der Klippe hatten wir es uns auf einer Cafeterasse gemütlich gemacht und uns einen Snack gegönnt.

Dann ging es wieder hinab zum Bahnhof und weiter nach Vernazza. Nachdem wir ein wenig durch die Gassen von Vernazza geirrt waren, wollten wir hinauf zur Burg, jedoch lies die Ausschilderung sehr zu wünschen übrig. Dennoch fanden wir irgendwann einen Weg der uns zum Ziel führte. Von hier oben hatte man einen schönen Blick über den Ort.

Vernazza
Vernazza

Eine kurze Überlegung von hier den Wanderweg nach Monterosso zu nehmen, wurde sehr schnell verworfen. So sind wir von hier mit der Bahn direkt zurück nach Levanto.

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